DRK Presseinformationen https://www.drk-denzlingen.de de DRK Fri, 23 Jul 2021 05:33:13 +0200 Fri, 23 Jul 2021 05:33:13 +0200 TYPO3 EXT:news news-160 Fri, 26 Jun 2020 17:51:37 +0200 Spendenkampagne des DRK im Landkreis Emmendingen https://www.drk-denzlingen.de/aktuell/presse-service/meldung/spendenkampagne-des-drk-im-landkreis-emmendingen.html DRK Kreisverband Emmendingen und Ortsvereine im Zeichen von Corona  

Der DRK KV Emmendingen hat während der Corona-Krise schnell, unbürokratisch und oft auch auf zunächst eigene Kosten geholfen und tut dies immer noch. Auch die 25 Ortsvereine sind mit ihren Helfern und Helferinnen in den letzten Wochen verstärkt im Einsatz.

Doch den gestiegenen Aufwendungen stehen fehlende Einnahmen entgegen! Um alle Hilfsangebote auch zukünftig wieder anbieten zu können, bittet das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Emmendingen die Bevölkerung um Spenden, die sowohl den 25 DRK-Ortsvereinen im Landkreis, als auch dem DRK-Kreisverband zugutekommen sollen. 

„Helfen Sie uns helfen!“ 

Unter diesem Motto bittet das Deutsche Rote Kreuz um Spenden bei der Sparkasse Freiburg/Nördlicher Breisgau auf das Konto DE 54 6805 0101 0020 0230 74 oder der Volksbank Breisgau Nord auf das Konto 
DE 63 6809 2000 0000 6021 08. 

 

Mehr zur DRK-Spendenkampagne erfahren Sie auch im Livestream-Interview von Frank Rischmüller mit Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher und Kreisbereitschaftsleiter Andrej Hog  unter zeigtsich.tv oder gehen Sie direkt auf unsere Webpage: www.drk-emmendingen.de

 

 

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news-159 Thu, 06 Feb 2020 09:51:20 +0100 BZ Online: Hausbrand in Denzlingen: Drei Bewohner verlieren ihr Zuhause https://www.drk-denzlingen.de/aktuell/presse-service/meldung/bz-online-hausbrand-in-denzlingen-drei-bewohner-verlieren-ihr-zuhause.html Unbewohnbar ist ein Haus an der Waldkircher Straße in Denzlingen nach einem Brand am Freitagnachmittag. Wie die Polizei mitteilt, gab es keine Verletzten. Die Kripo ermittelt. Weil eine Matratze aus bislang ungeklärten Gründen Feuer fing, kam es am Freitag zu einem Hausbrand in der Waldkircher Straße. Die Rettungskräfte wurden gegen 11.30 Uhr alarmiert und konnten den Brand löschen. Verletzt hat sich dabei niemand.Bei dem Haus handelt es sich um eine eingeschossige, gemeindeeigene Unterkunft mit einem kleinen Satteldach, in der laut Bürgermeister Markus Hollemann drei Menschen lebten. "Wir kümmern uns darum, ihnen für heute eine neue Bleibe zu organisieren. Dort werden sie dann auch die nächsten Tage wohnen können", sagte Hollemann der BZ. Er sprach von einem Schock, zeigte aber auch Erleichterung, dass sich niemand verletzt habe.

Der Dachstuhl brannte komplett aus

Die ausgebrannte Sozialwohnung ist nach Einschätzung der Feuerwehr erstmal unbewohnbar. "Der linke Bereich der Wohnung ist komplett zerstört, weil das Dach aufgrund des Brands nach innen eingestürzt ist. Auch die Küche ist vollkommen unbewohnbar", sagte Kommandant Martin Schlegel.Zum Brandhergang erklärte er, dass die Bewohner eine brennende Matratze durch die Haustür aus der Wohnung getragen hätten, um sie im Freien zu löschen. Bei dem Versuch sei das Feuer auf den Dachstuhl übergetreten. Wie es genau dazu kam, konnte er sich nicht erklären.Als die Feuerwehr dann eintraf, habe es zunächst nach einem gewöhnlichen Zimmerbrand ausgesehen, sagte Sprecher Stephan Konrad. Bei näherer Betrachtung habe sich gezeigt, dass das Feuer sich in den Dachstuhl hineingefressen habe. Aus dem Inneren der Wohnung hätten die Einsatzkräfte das Feuer gut in den Griff bekommen. Sie hätten alle Zwischendecken geöffnet, um zu überblicken, wie weit sich das Feuer ausgebreitet habe. Anschließend wurde alles Material aus der Wohnung geräumt, um nach versteckten Glutherden zu suchen. Auch Wärmebildkameras hatten die Feuerwehrkräfte eingesetzt. Obwohl nur wenige Meter entfernt ein Haus mit Holzfassade stand, blieb es vom Feuer verschont. "Zum Glück ist es uns gelungen, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen, ansonsten wäre wohl ein Vollbrand entstanden", so Konrad.

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news-158 Tue, 19 Nov 2019 09:16:22 +0100 AED an Schule übergeben https://www.drk-denzlingen.de/aktuell/presse-service/meldung/aed-an-schule-uebergeben.html Gerüstet für den Notfall Gerüstet für den Notfall
Defibrillator hängt nun im Bildungszentrum

Denzlingen (mbo). Bei 85 Prozent aller plötzlichen Herztode liegt anfangs ein Kammerflimmern vor. Diese
elektrisch kreisende Erregung des Herzens kann ein Defibrillator unterbrechen.
Im Bildungszentrum, in dem über 1.000 Schüler unterrichtet werden, wurde nun auf Dringen von
Mareike Kipper, die seit mehreren Jahren den Schulsanitätsdienst zusammen mit Susan Lieven leitet, ein
Automatischer Externer Defibrillator (AED) installiert.
Hier leben nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Lehrer und Eltern gehen ein und aus. Deswegen
kann ein solcher Defi, wie er im Volksmund auch genannt wird, Leben retten. Denis Deiser, Bereitschaftsleiter des Denzlinger DRK, übergab zu Übungszwecken auch ein Schulungsgerät, an welchem vorerst die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes üben werden. Schwierig ist die Anwendung des Defis nicht, denn er ist selbsterklärend. Das bedeutet, dass eine Stimme sämtliche Schritte, die notwendig sind, begleitet und vorgibt. „Man kann nichts falsch machen, denn der Defi sagt dem Anwender genau, was zu tun ist. Auch wenn ein anderes medizinisches Problem am Patienten vorliegt und die Anwendung des Defi keinen Sinn macht, erhält der Anwender sofort Auskunft“, so Denis Deiser.

Nun können die momentan 40 Kinder und Jugendlichen aus allen Klassen der Realschule am Schulungsgerät üben, um für einen eventuellen Notfall gerüstet zu sein. Dazu hilft auch eine enge Kooperation mit dem DRK Ortsverein Denzlingen.

Bei der Übergabe dankte Schulleiter Tobias Barth Mareike Kipper sowie Denis Deiser. Ein besonderer Dank
ging an die engagierten Kinder und Jugendlichen, die sich für diese wichtige Arbeit begeistern und sogar
für Fortbildungen ihr Wochenende opfern. „Sie sichern damit eine nahtlose Versorgung im Ernstfall“.
Noch nicht gesichert ist die Finanzierung des AED. Der Schulträger hat die Ausgaben von 2.800 Euro
schon mal vorgestreckt. Nun hofft man auf finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Realschule,
gleichzeitig sucht man noch nach anderen Fördermöglichkeiten.

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news-157 Sat, 09 Nov 2019 08:51:00 +0100 Bericht BZ Online Feuerwehrübung am 09.11.2019 https://www.drk-denzlingen.de/aktuell/presse-service/meldung/bericht-bz-online-feuerwehruebung-am-09112019.html Probe der Denzlinger Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes / Brand im Hort nachgestellt. DENZLINGEN. Dicker Rauch quoll aus dem Fenster im Obergeschoss des Horts an der Brückleackerschule in Denzlingen als die Feuerwehr anrückte. Zum Glück kein Ernstfall, sondern die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Denzlingen.

Viele Interessierte beobachteten von dem kleinen Hügel nebenan, wie die Feuerwehrleute Schläuche ausrollten, den Überdruckbelüfter in Stellung brachten und die Atemschutzträger sich für ihren Einsatz vorbereiteten. Dass auch an der Rückseite des Gebäudes für den Übungseinsatz gearbeitet wurde, war nicht zu sehen. Christian Schlenk, der stellvertretende Kommandant der Denzlinger Feuerwehr hatte die Probe vorbereitet.

Das Szenario: Zur Zeit der Mittagsbetreuung im Hort war im Bewegungsraum ein Matratzenlager in Brand geraten. Schnell war das ganze Gebäude verraucht. Die meisten Kinder konnten das brennende Gebäude rechtzeitig verlassen, drei wurden noch vermisst als die Feuerwehr eintraf. Nachdem die Wasserversorgung aufgebaut war, machte sich der erste Trupp von Atemschutzträgern schnell auf den Weg ins Innere des Gebäudes, um nach den drei Kindern zu suchen. Sie wurden auch bald gefunden und gerettet. Die drei verletzten Kinder wurden den Helfern des DRK Denzlingen übergeben, die mit drei Fahrzeugen in der gegenüberliegenden Parkbucht stationiert waren. Denis Deiser vom Kreisverband Emmendingen fungierte für diese Übung als Einsatzleiter.

Die drei Verletzten hatten eine Rauchgasvergiftung erlitten und mussten in die Klinik gebracht werden. Im Realfall komme bei drei Verletzten der Rettungsdienst, erläuterte Deiser, um diese gut betreuen und schnell in die Klinik bringen zu können. Eine wichtige Aufgabe für das DRK ist es laut Deiser außerdem, alle Kinder zu betreuen und zu registrieren. Die Namen aller werden aufgeschrieben um sicher zu gehen, dass auch wirklich alle da seien. Denn im Ernstfall müsse man auch die Eltern informieren können, so Deiser.

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news-156 Mon, 15 Jul 2019 17:00:00 +0200 Bericht BZ Online zum Sea You Festival https://www.drk-denzlingen.de/aktuell/presse-service/meldung/bericht-bz-online-zum-sea-you-festival.html Aus BZ Online v. 15.07.2019: Wie DRK-Rettungskräfte die Sea You am Tunisee erlebt haben Zwei Tage Musik, Tanz und Spaß: Am Wochenende fand die Sea You am Tunisee statt. Einen bedeutenden Teil zum erfolgreichen Ablauf tragen die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes. Aus ein paar Zelten ist bereits Musik zu hören. Die ersten Bässe dröhnen, hauptsächlich wird Techno-Musik gespielt. Einige Camper sind dabei, sich vor den Zelten auf den zweiten Festivaltag vorzubereiten – sei es mit Schminke oder den ersten Getränken. Die meisten werden sich schon bald auf zum Hauptgelände machen – der Festival-Eingang liegt nur ein paar Gehminuten entfernt vom Campingplatz. Während viele Besucher erst seit Kurzem wieder wach sind, hat bereits vor drei Stunden, um sieben Uhr, die morgendliche Schicht der Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbandes Emmendingen am Campingplatz begonnen. Die Schicht am Sonntagvormittag vor dem Holzhausener Ortseingang ist gut besetzt – mit zehn Einsatzkräften ist es die größte des Wochenendes. Bereits seit Freitag ist das DRK vor Ort, bis Montag dauert der Großeinsatz. Andrej Hog, Kreisbereitschaftsleiter und stellvertretender Einsatzleiter des Ortsvereins Vörstetten, hat die Federführung inne und ist am Sonntagmorgen im Einsatz-Leitwagen zugange. Neben seinem Team aus dem Ort sind zahlreiche Kräfte aus anderen Ortsvereinen in insgesamt 65 Schichten eingeteilt.

Camping-Bereich wird vom Kreisverband Emmendingen abgedeckt

Während auf dem Festivalgelände der Kreisverband Freiburg seinen Einsatz hat, fällt der Camping-Bereich in die Verantwortung des Kreisverbandes Emmendingen. Das Areal der Einsatzkräfte erinnert mit der groß aufgebauten Infrastruktur an ein kleines Krankenhaus: Neben dem Zelt, in dem drei Leichtverletzte und ein schwerverletzter Patient gleichzeitig behandelt werden können, gibt es einen Ruhebereich für die Einsatzkräfte der Nachtschicht und einen Aufenthaltsbereich mit Versorgung. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr geben die ehrenamtlichen Helfer ihr Bestes, um den 5000 Campinggästen ein gelungenes und vor allem sicheres Wochenende zu ermöglichen. Strukturell unterscheidet sich der Einsatz stark von dem des Kreisverbandes Freiburg auf dem Festivalgelände: Während dort innerhalb weniger Stunden viele Leute ankommen, muss auf dem Campinggelände dauerhafte Betreuung über vier Tage sichergestellt werden. Das Wetter spielt beim Einsatz eine wesentliche Rolle: "Zehn Grad weniger merkt man sofort beim Patienten-Aufkommen", erklärt Hog. Bis am Sonntagmorgen werden rund 65 Patienten behandelt. Bis zum Ende des Einsatzes wird die Zahl Hog zufolge auf 100 steigen. Anstelle der oftmals aufkommenden Hitzeerschöpfung werden die Einsatzkräfte dieses Mal in der Nachtschicht auf Sonntag um Decken gebeten.

Die Retter machen immer wieder Rundgänge

Die Wege, auf denen die Einsatzkräfte erreicht werden können, sind vielfältig: Wer nicht direkt die DRK-Zelte am Ausgang des Campinggeländes ansteuert, kann durch den Sicherheitsdienst oder allgemein über die Notrufnummer Kontakt aufnehmen. Zugleich machen einige Retter immer wieder Rundgänge. Ausgestattet mit zwei Notfallrucksäcken gehen die Einsatzkräfte über das Camping-Gelände. Sogar ein kleiner Geländewagen steht bereit, um im Notfall schnell helfen zu können. Beim kollektiven Aufwachen der Campingbesucher werden die ersten Blessuren festgestellt. Diese stammen meist noch vom Vortrag. Jede Behandlung wird sorgfältig dokumentiert – zunächst handschriftlich und später digital. Ein Großteil der Patienten kommt aufgrund kleinerer chirurgischer Verletzungen wie Schürfwunden zum DRK. Auch Anliegen aufgrund von Drogenkonsum spielen eine Rolle. Hog erklärt, dass durch die ärztliche Schweigepflicht ein geschützter Raum geschaffen ist, so dass Betroffene über den Konsum sprechen können – und ihnen dadurch besser geholfen werden kann.

Ehrenamtliche werden von allen Seiten freundlich begrüßt

"Respekt, dass ihr eure Freizeit dafür opfert, dass es uns gut geht", ruft ein Campinggast den Einsatzkräften zu, als diese an ihm vorbeilaufen. Von allen Seiten werden die ehrenamtlichen Helfer bei ihrem Rundgang über den Campingplatz freundlich begrüßt und für ihre Arbeit wertgeschätzt. Das wirkt sich auch auf die Stimmung bei der Arbeit aus – der Einsatz während des Festivals macht den Rettern sichtlich Spaß. "Das ist schon ein außergewöhnlicher Einsatz. Und er gibt einem auch die Möglichkeit, andere Ortsvereine besser kennenzulernen und mit diesen zusammenzuarbeiten", erzählt Fabienne Ehret, die in diesem Jahr zum ersten Mal für das DRK mit dabei ist.

 

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news-154 Sat, 22 Jun 2019 16:00:00 +0200 Feuerwehrübung am 22.06. in Vörstetten https://www.drk-denzlingen.de/aktuell/presse-service/meldung/feuerwehruebung-am-2206-in-voerstetten.html Die Kirche in Vörstetten brennt für eine Rettungsübung Kirchen stellen für die Feuerwehr eine Herausforderung dar. Deshalb probt sie an diesen Gebäuden regelmäßig den Ernstfall – so auch am Wochenende Wehren von Denzlingen, Vörstetten und Reute.

Auch Kirchen sind vor Feuer und Bränden – wie jüngst das Großfeuer in Notre Dame zeigte – nicht gefeit. Und da die mächtigen Kirchengebäude feuerwehrtechnisch eine besondere Herausforderung darstellen, muss an diesen Objekten immer geübt werden. Das tun die drei Feuerwehren im Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen-Vörstetten-Reute ständig und immer wieder gemeinsam – mindestens einmal jährlich. Am vergangenen Samstag probten mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK an und in der evangelischen Kirche von Vörstetten.

Ein Brand mit starker Rauchentwicklung im Kirchenschiff wurde als Übungsszenario angenommen, wie Kommandant Benjamin Sachareck den zahlreichen Gästen – unter ihnen Hausherr Pfarrer Martin Haßler – erläuterte. Ganz oben auf der Prioritätenliste stand – wie immer – die Menschenrettung, dann das Übergreifen der Flammen auf den Turm verhindern und schließlich die Brandbekämpfung. Zunächst traf die Feuerwehr Vörstetten ein, unter Atemschutz ging es ins Innere, wo sechs Personen eingeschlossen waren. Als Einsatzleiter wirkte der ehemalige Kommandant Sergio Capobianco.

Die Vörstetter Wehr platzierte ihre Fahrzeuge in der Marchstraße vor dem Rathausparkplatz. Die nachalarmierte Wehr aus Reute fuhr die Brandstelle über die Marchstraße von hinten an, platzierte ihre Fahrzeuge auf der Kreuzung Gumbiswinkel und war für die Brandbekämpfung im rückwärtigen Bereich zuständig. Auch mussten die Reutemer Kameraden Wasser über eine Strecke von rund 300 Metern aus dem Mühlbach fördern. Denzlingen war mit Drehleiter und weiteren Fahrzeugen vor Ort. Die Drehleiter wurde zwischen Kirche und dem ehemaligen Friedhof platziert.

Mehr als 100 Rettungskräfte haben an der Übung teilgenommen

Auf dem Platz zwischen Kirche und Rathaus hatten die beiden DRK-Ortsvereine Vörstetten und Denzlingen einen zentralen Erstversorgungsplatz eingerichtet. Von hieraus wären die sechs Verletzten im Ernstfall nach der Erstversorgung vom Rettungsdienst in Kliniken abtransportiert worden.

Für einen Großeinsatz mit mehr als 100 Rettungskräften und über 15 Fahrzeugen kann der Platz rund um die Kirche durchaus als "beengt", wie Kommandant Benjamin Sachareck sagte, bezeichnet werden. So galt ein besonderes Augenmerk der Erkundung und schließlich der Aufstellung der Fahrzeuge, Versäumnisse der ersten Sekunden können im Ernstfall nicht mehr korrigiert werden. Die Drehleiter musste rückwärts auf das Gelände gefahren werden. Mit dem Verlauf der Gemeinschaftsübung waren alle Beteiligten und Beobachter zufrieden. Selbst das Storchenpaar auf dem Kirchturm verfolgte den gut halbstündigen Einsatz interessiert. Nachdem das ganze Material wieder versorgt war, trafen sich alle Beteiligten im Rettungszentrum zur Abschlussbesprechung.

[Quelle: BZ Online v. 26.06.19]

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news-152 Fri, 17 May 2019 14:30:00 +0200 Presseinformation zur Blutspende am 20.05.19 https://www.drk-denzlingen.de/aktuell/presse-service/meldung/presseinformation-zur-blutspende-am-200519.html Die Zahl der Blutspender in Denzlingen ist rückläufig Blutspenden ist wichtig, weil man dadurch Menschen das Weiterleben und Genesen ermöglichen kann", sagt Juliane Büche vom Denzlinger Ortsverein des Roten Kreuz (DRK). Zwölf Prozent der Blutspenden werden laut DRK-Blutspendedienst verwendet, um Unfallopfer zu behandeln, 19 Prozent, um Krebskranke zu versorgen.

In den vergangenen Jahren seien die Spenden rückläufig – und das, obwohl häufig Erstspender an den Aktionen teilnehmen, sagt Büche. Bei jeder Spendenaktion kämen zwischen 60 und 90 Liter Blut zusammen. Je nachdem wie viele Transfusionen erfolgen, sei diese Menge nach wenigen Wochen verbraucht. Wer sich als Blutspender registrieren lassen will, muss sich vor Ort ärztlich untersuchen lassen und einen Fragebogen ausfüllen. Eine Stunde Zeit sollte dafür eingeplant werden.

Die Blutabnahme dauert rund fünf Minuten. Nach dem Spenden gibt es dann eine kostenlose Verpflegung. "Dennoch ist es wichtig, vorher ausreichend zu essen und zu trinken, um Kreislaufprobleme zu vermeiden", so Juliane Büche.

Bürgermeister Markus Hollemann und DRK-Ortsvorsitzender Michael Hog bedankten sich kürzlich bei sieben Spendern mit Urkunden und Nadeln für deren zehn- bis 75-malige Teilnahme an Blutspendeaktionen. "Ohne Ihr großes Engagement wären die Blutspendeaktionen im Kultur- und Bürgerhaus nicht vorstellbar. Ihnen gebührt großer Respekt", so Hollemann in einer Pressemitteilung.

[Quelle: BZ Online v. 17.05.19]

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news-155 Sat, 04 May 2019 12:00:00 +0200 "25 Aktive leisten 3500 Stunden" https://www.drk-denzlingen.de/aktuell/presse-service/meldung/25-aktive-leisten-3500-stunden.html BZ-INTERVIEW mit Denis Deiser über die Arbeit des Roten Kreuzes in Denzlingen / Einladung zum Tag des Helfers. DENZLINGEN. Am morgigen Sonntag, 5. Mai, feiern das DRK und die Feuerwehr am Denzlinger Rettungszentrum den "Tag des Helfers". Für den Rotkreuz-Ortsverein ist es, so der Vorsitzende Denis Deiser, "der Tag, um sich in aller Ruhe und umfänglich der Bevölkerung präsentieren zu können". Darüber sprach er mit Markus Zimmermann.

BZ: Muss sich das Rote Kreuz noch bekannter machen?

Deiser: Das Rote Kreuz an sich kennt ja jeder. Doch dann, wenn man uns sieht, bleibt oft gar keine Zeit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Am ehesten noch beim Blutspenden. Beim Sanitätsdienst oder bei Einsätzen haben andere Dinge klare Priorität. Am Tag des Helfers, den DRK und Feuerwehr aus Anlass des Umzugs in Rettungszentrums aus der Taufe holten, ist Zeit, uns als Menschen, unsere Arbeit, unsere Ausrüstung und die Räume zu präsentieren.

BZ: Was wird geboten?

Deiser: Neben der persönlichen Begegnung und der Bewirtung werden wir eine Einsatzübung zeigen. So eine Blaulichtaktion ist immer auch für Kinder sehr spannend. Zugleich bieten wir Kurzreferate zu Kindernotfällen und Reanimation an. Ich weiß aus meiner langjährigen Tätigkeit, dass viele niederschwellige Angebote zu diesen Themen suchen, ohne umfangreichen Kurs und Zertifikat.

BZ: Wie ist das DRK in Denzlingen aufgestellt?

Deiser: Wir haben drei Säulen. Zum einen die Bereitschaft, der aktuell 25 Aktive angehören. Wir sind damit gerade ausreichend besetzt, wenn in Betracht zieht, dass diese Mitglieder rund 3500 Dienststunden im Jahr leisten. Dann gibt es das Jugendrotkreuz. Die sieben Kinder und ihre Betreuer treffen sich 14-tägig. Das ist kleine Gruppe, doch angesichts des großen Angebots für Kinder und Jugendliche in Denzlingen ist es gut. Der Bereich der Sozialarbeit ist dagegen momentan nicht besetzt, Aufgaben in diesem Feld übernimmt die Bereitschaft und vieles läuft in sehr guter Kooperation mit anderen Gruppen, beispielsweise was die Flüchtlingsthematik betrifft.

BZ: Das DRK Denzlingen hat aber doch 830 Mitglieder.

Deiser: Die sind als Fördermitglieder eine ganz wichtige Stütze durch ihren Beitrag. Der hilft uns nämlich auch, die Abgaben zu leisten, die über den Kreisverband an die übergeordnete DRK-Organisation gehen. Weil diese weitergeleiteten Gelder sich aufgrund der Bevölkerungszahl berechnen, sind das rund 25 000 Euro der Mitgliedsbeiträge in Höhe von 44 000 Euro. Mit dem Rest bezahlen wir die Ausbildung und Ausrüstung unserer Aktiven, den Unterhalt für die Fahrzeuge und kommen gerade so null auf null hin.

BZ: Tut das nicht weh?

Deiser: Nur dann, wenn außer Acht bleibt, was unter anderem der Kreisverband wiederum für die Ortsvereine an Kursen, Öffentlichkeitsarbeit und Unterstützung vor Ort leistet. Es wäre aber schon schön, wenn wir als DRK-Förderer zehn Prozent der rund 14 000 Denzlinger gewinnen könnten.

BZ: Wie werden Mitglieder geworben?

Deiser: Das passiert noch sehr traditionell über Telefon- oder Haustürwerber. Da braucht es meiner Meinung nach Alternativen, die unseren modernen Kommunikationsformen entsprechen.

BZ: Und wie gewinnt der Ortsverein aktive Mitglieder?

Deiser: Ganz wichtig ist der persönliche Kontakt. Manche finden über Begegnungen bei Veranstaltungen zu uns, andere haben ein besonderes Erlebnis, das sie für eine soziale Aufgabe sensibilisiert und sie suchen über die sozialen Medien den Kontakt. Mit ist es wichtig, diesen Menschen möglichst schnell zu antworten und ein persönliches Gespräch anzubieten. Interessierte nur zu einem Dienstabend einzuladen, kann schnell zu viel sein. Sehr wichtig ist auch der Schulsanitätsdienst am Bildungszentrum. Dort kümmert sich eine engagierte Lehrerin um die Schüler, die konkret helfen wollen, wenn Erste Hilfe gefragt ist.

BZ: Welchen Dienst würden Sie gerne noch ausbauen?

Deiser: In Vörstetten gibt es die Helfer vor Ort schon. Das sind Aktive, die im Ernstfall sofort den Rettungsdienst unterstützen. Weil sie im Ort wohnen und arbeiten, können sie manchmal sogar schneller am Einsatzort sein, wo oft jede Hand gebraucht wird. Helfer vor Ort in jeder Gemeinde, die über die Gemeindegrenzen hinaus kooperieren, das wäre etwas. Wobei das Miteinander der Ortsvereine jetzt schon sehr gut funktioniert.

Tag des Helfers am Sonntag, 5. Mai, am und im Rettungszentrum, Vörstetter Straße 1 in Denzlingen – mit buntem Programm, vielfältigen Informationen und gemeinsamer Schauübung von Feuerwehr und DRK. Beginn ist um 11 Uhr, die Veranstaltung endet gegen 17 Uhr.

ZUR PERSON: Denis Deiser Der 42-Jährige stammt aus Denzlingen und lebt in Vörstetten. Im Alter von 16 kam er durch einen Kurs in Erster Hilfe in Kontakt mit dem DRK. Seinen Zivildienst leistete er beim Rettungsdienst, 15 Jahre war der Bachelor of Business Administration hauptberuflich beim Kreisverband des DRK beschäftigt. Im Juli 2018 übernahm er die Geschäftsführung des AWO Kreisverbandes für die Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald.

[Quelle: BZ Online v. 04.05.2019]

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